Sunday

leben, lesen, lieben

woche 10|09

ich bin am samtag nach der 80-cover-night geräuchert, verkatert und vedrehten kopfes auf den hallschen straßen geradelt. und da war er, der regen. aber diesmal in unerträglich sanfter milde. da haben mich die durchnässte jacke, die versauten haare und die tropfenden socken nicht im geringsten gestört. des nachts haben wir auf dem nachhauseweg die nachtigall gehört. and the happy moon laughs at me.

leben: i'm a working görl. spaß macht's, auch wenn das lange arbeiten am PC meine augen zunehmend stresst. der andere job an der uni wird zusehends unerträglicher. ich bauch aber leider das geld. hausarbeit wird und wird nicht angefangen, es ist aber auch eine crux. doch der frühling haut mich um, schleift mich mit, ich ergebe mich zu gerne und ich genieße es.

lesen: ich wollte mir im sinne des fastens sartre entziehen und stattdessen ernsthaft mit der statistiklektüre beginnen. bin dann zum verkaterten samstag doch rückfällig geworden. gott hat meine ungläubigkeit sofort gerächt - der sartre blieb aus versehen im hotel seeblick liegen und wartet auf meine rückkehr. nun gut, her mit der statistik!

lieben: kinder, es ist verwirrung, zauber und rausch. der cutest boy alive küsst so verdammt guuuuuut. und plötzlich auf einmal nennet mich der verflossene mr. "ich-brech-dir-das-herz-innerhalb-nur-einer-woche" wieder BABE. Hakt's???? muhaaaahhhh. mir ist überhaupt nicht klar, was es zu tun gilt. aber ich werde mich nicht wieder von einem mann, der innerhalb einer minute alles gute wegwerfen kann um den finger wickeln lassen. lieber spring ich in den neuen frühling.

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