Thursday

apathie

einer der vielen ehemaligen titel dieses blogs. apathie. das gehauchte wort. ohne anstrengung oder regung kann man es vor sich herschieben. ich liege auf meinem boden. die dielen beben unter den halligen klängen der akkustikguitarre. ich langeweile mich mit mir selber. die endlosen autobahnen in meinem kopf kann ich nicht mehr ertragen - zuviel beton und dreck. ich will mich nicht mehr mit meinen eigenen fragen befassen. da muss doch mehr sein? die unzufriedenheit brodelt. die gier nach äußeren einflüssen. irgendetwas muss doch kommen und diese starre durchbrechen? ich ruf dich immer mal wieder vollkommen planlos an. während der vier freizeichen hoffe ich auf einen hollywoodreifen kleinen einbruch einer horde feuerwehrmänner in meinen vierwändrigen kopf. du schleppst mich in meinem weißen irrenhaushemd wie ein richtiger held raus in die sonne und gibst mir einen kuss auf dem warmen asphalt. diesen kuss der mich wieder erweckt. gerne könnte ich dir auch meiner rolle gerecht den ruß von der stirn wischen. nach dem vierten freizeichen kommt deine vertraute stimme und ich lande wiedermal in deiner mailboxschleife. mir hat das ganze also nichts gebracht, als das erbämlich gefühl wiedermal wie ein kleines kind in eine sackgasse getappt zu sein. "ich nerve mich. ich nerve dich. nerv du mich!"
so bleib ich mit meiner eigenen abhängigkeit hier liegen und der ruß bedeckt mich in meinem weißen irrenhauskleidchen.

zoo kid - ocean bed
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2 comments:

  1. das liest sich ganz schön gut. heisst, ich kann total emphatisch nachempfinden. heisst auch, mir gehts grad ähnlich.....:(

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  2. du bist wirklich wahnsinnig gut in dem was du tust.

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