Thursday

warum?



warum?
die sinnlosigkeit der frage manifestiert sich in der abgenutztheit dieser floskel. in jedem kitschigen scheißfilm, in jedem emotions-schmierigen moment, in jedem augenblick der kindlichen naivität. diese armselige hoffnung auf diese sackgasse der frage eine adäquate antwort zu bekommen - doch noch.
wann fragt man warum?
- wenn die aussichtslosigkeit der nicht-beantwortung der frage bereits offensichtlich vor einem liegt
- wenn man unter 10 jahre alt ist und die welt testen will
warum also stelle ich mir diese frage immer wieder? warum? warum frage ich? warum frage ich warum?
um mich in einem zirkelnden autopoietischen kreislauf sicher zu fühlen. weil es zu blöd, banal und platt ist, zu wenig aufregend einfach weiter zu machen. warum auch?
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1 comment:

  1. Autopoietischen Kreislauf. :) Ich weiß nicht dass es güt ist um sich selbst "in Frage" zu stellen, dass es geht um sich selbst "als Antwort" zu geben. Immer die selbste Frage. Nicht zu Frieden zu sein mit das was nicht zu Frieden ist.

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