Friday

FOOD // Unser täglich Brot ...


// Auf der Suche nach leckerem Brot? Einfach Selberbacken.


Ihr Lieben, ich habe nun auf meiner Seite mit großer Abwesenheit geglänzt. Das hat zum einen mit wenig Zeit zum Bloggen wegen zahlreicher neuer spannender Jobs zu tun. Andererseits auch mit einem riesigen Berg Bilder im Archiv von meinem Reisejahr, die ich nach und nach hier noch posten möchte.
Aber anstatt mich weiter vor dem großen Berg zu fürchten, gebe ich mich den kleinen Freuden des schönen Lebens hin und lasse euch hier teilhaben. Derzeit gibt es im Netz etliche Hinweise und Diskussionen über Brot, besser gesagt Gutes Brot. Durch den ganzen No-Gluten-Trend scheint die Bedeutung von Brot in unserem Essen sehr zurück zu gehen. Das betrifft mich ebenfalls, da sich in meinem Tagesablauf weder ein klassisches Frühstück noch ein AbendBrot etabliert haben. Vielmehr genieße ich am Morgen fruchtiges und später am Nachmittag etwas leckeres gekochtes. Wenn mich zu späterer Stunde der Hunger doch noch überkommt, dann gibt es meistens Gemüse oder Salat mit etwas gegrilltem Ziegenkäse, Lachs oder Sonnenblumenkernen (oder alles zusammen, hehe).


 // Frischgebackenes Brot mit frischen Zutaten. Deftiger Hefezopf mit Rucola, Birne, Ziegenkäse und salziger Butter.

Außerdem habe ich überhaupt keine Freude mehr daran Brot zu kaufen. In meinem Kiez gibt es neben Supermarktbrot nur noch billigstes Schrottbrot. Ich kann es einfach nicht mit meinem Gewissen vereinbaren bei einer BackFactory Brot zu kaufen in dem Wissen, dass die Mitarbeiter hier in den Filialen grottenschlecht bezahlt sind und die Rohlinge im Ausland billig produziert werden und hier nur aufgebacken werden. Von den Zutaten mal ganz zu schweigen. Leider hat der einzig "Echte Bäcker" hier im Kiez zugemacht. Die Bäckerei Seidenschnur befand sich direkt im Nachbarhaus und produzierte seit einer Generation frische Brötchen, Brote und hervorragende Kuchen. Die Einrichtung des Ladens war wunderschön, original und fast ein bisschen alt-backen. Alles sehr liebenswürdig. Die Nachbarn hatten nach der Schließung bereits ein bisschen Angst um das wunderschöne Ladenlokal, aber der Eigentümer des Hauses scheint Geschmack zu haben. Daher befindet sich heute ein Galerie/Grafikbrüo darin. Die charmanten Einrichtungselemente wurden dort wunderbar erhalten und sind weiterhin erkennbar. Getreu dem Motto "Die Kunst geht nach dem Brot" setzt man sich in der Bäckerei Moabit mit Essen, Lebensmitteln und Fotografie, Kunstbüchern und Druck auseinander. Nun habe ich also kein Brot mehr von nebenan, aber die Freude Kunst im Kiez genießen zu können. 

Wer auch in seiner Nachbarschaft Probleme hat Echte Bäckereien zu finden, der sollte sich diese Karte zu Hilfe nehmen.

Heute dann hab ich meine Freude am Brot wiederentdeckt und einen schönen herzhaften Hefezopf gebacken. Noch warm wird das Brot mit salziger Butter, Ziegenkäse, Birne und Rucola zu einem Gaumenfest.

Deftiges Zopfbrot // Zutaten

  • 500g Vollkornmehl
  • 250ml warmes Wasser
  • großer Schwenk Olivenöl
  • halbes Päckchen frische Hefe
  • Schnittlauch 
  • getrocknete Tomaten
  • Oliven schwarz
  • Kräuter
  • grobes Salz
  • Pfeffer 
  • Honig
  • Sonnenblumenkerne
  • wenn gewünscht Schinkenstückchen

Zunächst die Hefe im warmen Wasser auflösen, mit dem Mehl und dem Öl vermengen und lange zu einem festen Teig kneten. Dann eine Stunde stehen lassen. Wenn der Teig aufgegangen ist die restlichen Zutaten einkneten. Aus dem Teig drei gleichgroße Teile nehmen und diese zwischen den Händen zu langen Strängen rollern. Den Zopf flechten und auf einem Blech mit etwas Mehl darunter platzieren. Ich habe für den Look und Geschmack noch etwas Honig über den Zopf geträufelt und Sonnenbumenkerne darauf gestreut. Bei 200° Umluft etwa 20-30 Minuten backen. Fertsch!



-

No comments:

Post a Comment

a warm thank you for your visit. leave me a comment.


please note!
all pictures, except stated otherwise, are made by me, please ask me if you want to use them

stylesnapshots[at]web[dot]de