Sunday

TRAVEL // Willkommen in Athen


Athen romantisch bei Nacht // Metro und die Stoa des Attalos

H
ej ihr Lieben,
das Reisefieber hat mich schon wieder in seinen Bann gezogen. Heute morgen bin ich mit glühenden Füßen und Händen, einem verspannten Rücken und brennenden Augen in einem Hostelzimmer aufgewacht. Die deutlichen Symptome eines ernsten Anfalls von Reisefieber, ganz klar!

Ursache war meine nächtliche Ankunft in Athen. Mit einem Nachmittagsflieger verließ ich Berlin mit einem riesigen Koffer und meiner Kameraausrüstung im Gepäck. Anlass der Reise sind vier "private Tage" in Athen, bevor hier am Mittwoch unsere Hauptexkursion beginnt. Ich studiere seit Herbst wieder und habe einen Masterplatz in "Geographie der Großstadt" der Humboldt-Uni ergattert. Das macht richtig viel Spaß. Das Reisen ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums und die Faszination dafür habe ich auch in meinem Vuelingjahr wiederentdeckt.
Also beamte ich mich gestern vom Athener Flughafen mit der Metrolinie nach 50 Minuten Fahrt in das Epizentrum des Nachtlebens - Monastiraki. Nur 5 Minuten ist das City Circus Hostel vom belebten Platz entfernt. Ich nenne das Hostel liebevoll "the most hipster place to stay in Athens". Es erinnert mich vom liebevollen Flair sehr an das KEX in Island.
Zwischen dem wabernden Fluß aus Nachtschwärmern, aufgedonnerten Mädelsgruppen und staudenen Touristenschlenderern furchen sich immer wieder Taxis und Motorroller durch die vollgestopften Gassen. Reizüberflutung pur. Auch der leichte Geruch nach Fisch und durch die Schwüle aufgeblühtem Geruch von scharfen Reinigungsmittel erinnerte mich an den Geruch von Lissabon.

Ich liebe die glattpolierten Gehwege aus Marmor mit all ihren riesigen Schlaglöchern und die aufgeladenen Stimmung. Total geschafft also legte ich den riesigen Koffer im Hostelzimmer ab um direkt wieder rauszustromern und Abendessen zu gehen. Ich lande in der Tourimeile "Adrianou mit Blick auf das Ensemble flanierender Pärchen, dahinter die Stoa des Attalos unterhalb derer die Metro hellerleuchtet durchbraust. Dort habe ich auch mein Foto des Tages geschossen!

Hier komme ich auch wiedermal in den Genuß des Alleinereisenes. Bereits in Marrakesch war das eine der spannendsten Erfahrungen für mich als Frau alleine in ein fremdes Land zu reisen. Beim Abendessen kann man unverhohlen alle Passanten beobachten und dabei seinen Gedanken nachgehen. Das Essen kann man nach merhfachem Umstellen ausgiebig fotografieren und der Rosenverkäufer lässt einen auch in Ruhe. Alleine reisen, gibt mir viele Freiheiten.

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